Zum 17 Tage Programm   Zeit im Fluss

Zeit im Fluss:
Kommunikationsforum

Das virtuelle Kommunikationsforum "Zeit im Fluss" ist eine Auseinandersetzung mit traditioneller und zeitgemäßer Kultur auf globaler Ebene - diskutiert und archiviert für nachfolgende Generationen.

Das Projektteam Homepage-Zeit im Fluss sammelt Beiträge in Schrift und Bild zum Thema "Zeit im Fluss".


emilie (emilianer@hotmail.com), 4. 06. 2003, 9:25
Warteschlangen...

um seine Zeit nicht zu verlieren, sie in ihrere vollen Länge genießen. (frei nach Camus)


, 4. 06. 2003, 9:24
Warteschlangen...




augusta brösel (verena.wagner@gmx.at), 19. 03. 2002, 9:29
LEPTONEN

wo ist was über leptonen


, 27. 06. 2001, 2:12





sonja resch (sonya.resch@telering.at), 6. 09. 2000, 10:43
Alles fließt

Ja, die Zeit, das ist halt der lange Schneiderg´sell, der in der Werkstatt der Ewigkeit alles zum ändern kriegt.
Vielleicht ist Zeit einfach nur eine Erfindung all derer, die verlernt haben, einfach zu sein.


Martina E. Bachlechner, 30. 08. 2000, 23:09
Zeit hat viele Facetten

Zeit hat fuer mich viele Facetten: in meinem beruflichen Leben vergeht die Zeit enorm schnell. Dinge, die heute aktuell sind, sind uebermorgen schon ueberholt. Flexibilitaet ist das grosse Schlagwort. Wenn man sozusagen immer bereit ist, vorbereitet ist, kann man in kurzer Zeit etwas erreichen, woran man gar nicht recht gedacht oder geglaubt hat. Das trifft auch auf ausserberufliche Bereiche zu. Ich bin fotografisch sehr aktiv, war Mitglied in einer Galerie, einer Kuenstlergilde, und habe immer wieder Ausstellungen. Eine meiner Ausstellungen war ueber Oesterreich, in der Galerie, deren Mitglied ich war. Dies brachte mir die Moeglichkeit, im besten Platz in Baton Rouge, dem Old State Capitol, ein Bild im Rahmen des International Heritage Festival ausstellen koennen. Ich musste sehr schnell mit geeignetem Material zur Stelle sein, sonst waere diese Chance, mit bekannten Fotografen gemeinsam ausstellen zu koennen, an mir vorbeigegangen.

Im Privatleben stellt Zeit einen besonderen Stellenwert dar. Es waere mir undenkbar, wegen beruflicher Stresssituationen keine Zeit zu finden, um anderen oder mir selber eine Freude zu bereiten, oder um anderen zuzuhoeren, wenn sie einen Freund benoetigen. Die Zeit, die ich in Oesterreich verbringe - ueblichrweise zweimal im Jahr (Weihnacht und Sommer) - ist mir sehr wertvoll. Da draenge ich nicht danach, dieses oder jenes Buch zu lesen. Ich will viel mehr meiner Familie und meinen Freunden und Bekannten mit der Zeit, die ich ihnen schenke, zeigen, dass sie immer noch Teil meines Lebens sind, auch wenn ich viele Flugstunden entfernt wohne.

Ich werde mir Zeit nehmen, fuer Zeit im Fluss


Werkner Patrick, 30. 08. 2000, 22:52
Buch & Zeit - Verzweigungen

Bücher zur Zeit; Bücher gegen die Zeit. Zeit-Bücher.

Organisieren Sie Ihre Zeit mit dem Zeitbuch!

Zeitreisen als ein Hauptthema in Film und Literatur. Im 18. Jh. eine neue literarische Gattung, u. a. als beliebte Schiene für Gesellschaftskrtik. Zeitreisen gab es aber "immer schon", vgl. schamanistische Praktiken. H.
G. Wells, 1888: The Time Machine. Louis Boussenard, 1889: Dix mille ans dans un bloc de glace. Stanley Kubrick, 1968: 2001 - A Space Odyssey. Terry Gilliam, 1996: Twelve Monkeys... usw.

+

Faszinationen: Besuche in einer vergangenen Epoche oder in einer zukünftigen; Besuche beispielsweise bei Ahnen, bei bedeutenden Persönlichkeiten; Zeuge von historischen Ereignissen werden etc.

+

Motiv: Distanzierung von der eigenen Lebenszeit oder Überbrückung von Distanz zu anderen Zeiten, Personen. Eine andere Zeit war besser; oder schlechter - schönes Gruseln. Besuch "darin". Korrigieren von Fehlern, eigener Fehler, eigener Erlebnisse; dem Altern entkommen.

+

Ziel: Überwindung des Schicksals? des Todes?

Verlust der Körperlichkeit: Zeitlosigkeit.*

Methoden: Meditation, Körpertechniken, Drogen.*

"Zeitbeben": historische Ereignisse werden parallel.*

Eurolille: Stadt der TGV-Geschwindigkeit; Distanzen statt in Kilometern in Zeiteinheiten angebbar; Brüssel = 1/2h, London = 2 h, Hamburg?
Zeitlandkarten; Maßstab: 1 cm = 1h.*

Zeit-Konzepte im Kulturvergleich.*

Christentum: es gibt nur dieses Leben - Zeitdruck; Zeit ist
unwiderbringlich. (ESC: göttliche Gnade.)

Hinduismus: "endlos Zeit", weil zahllose Widergeburten und ohnehin Anteil am Göttlichen. Kein Grund zur Aufregung?*

Wie war denn das Zeitmanagement-workshop? Keine Ahnung, ich konnte nicht teilnehmen, weil ich keine Zeit hatte.

Zeit sparen. Zeitzinsen mit Bestzinsgarantie. Visualisieren Sie das mal.

Geschwindigkeit als göttliche Kategorie. Götterbote Hermes.#

Zeit als kosmologische Kategorie. Stonehenge als prähistorische Uhr?#

Beschleunigung der Zeit, Geschwindigkeit als Ideal.#

Beschleunigung des Informationsflusses. 1858 erstes Telegrafenkabel zwischen Europa und Nordamerika. 1869 Eröffnung der von den Brüdern Siemens errichteten Telegrafenlinie London-Kalkutta. 1901 drahtlose Nachrichtenüberbrückung des Nordatlantik. 1941 lauschen 60 Millionen Amerikaner der Rede von Franklin D. Rossevelt anläßlich des japanischen Angriffs auf Pearl Harbour. 1998 gibt es via Internet 650 Millionen Zugriffe auf die olympische Homepage.#

Statt Stellungskrieg: Blitzkrieg. Statt Blitzkrieg: communication war.#

Um 1450: Handpresse.

1811: die erste Zylinderdruckmaschine - 800 Seiten pro Stunde.

1850: die erste Rotationsdruckmaschine - 20.000 Seiten pro Stunde.

Digitales Zeitalter: das Ende der Druckseite. Statt physischer Handhabe der Information erneute Verflüchtigung? Statt BUCH - ZEIT: elektronische Datenflüsse und Beschleunigungsspirale

Omnia vana sub specie aeternitatis.


Stefan Lorenzkowski, 30. 08. 2000, 22:43
1. Beobachtungen

Die Blätter der Bäume fallen
in die Dunkelheit einer Nacht,
die noch nie da war und nie mehr kommen wird.
Der Mond scheint rot im Schatten der Erde
und viele Sterne scheinen nicht so hell wie sonst.

Ein Mann schaut in den Spiegel,
fährt mit seiner Hand über seine Ohren,
die noch nie heute hörten und es nie mehr tun werden.
Der Spiegel wirft das Bild in seine Augen
und sein Atem geht schnell.

Goldgelbe Halme, schwer von dem Getreide
wiegen ihre Köpfe am hellen Tage,
der noch nie war und nie mehr kommen wird.
Die Sonne brennt gelb vom Himmel
die Wolken ziehen viel langsamer als sonst.
Eine Frau schaut in den Himmel,
berührt mit ihrem Lachen die Vögel,
die sie nie sah und nie mehr sehen wird.
Der Regen wäscht Gefühle weg
und das Gras wächst so schnell wie immer.

(c) Stefan Lorenzkowski 1997


Stefan Lorenzkowski, 30. 08. 2000, 22:43
2. Vergangenheit

Die vergangenen Zeiten,
die sich darum streiten,
hervorzutreten aus der Vergangenheit,
um sich selbst
in der Ahnengalerie
der Träume zu plazieren,
um die Gegenwart auszuradieren.

"Be quick or be dead", brüllen sie,
im Sturm auf die Gegenwart
mit dem Wunsch,
sie zu zerbrechen
um sie mit vergangenen
Torheiten zu ersetzen.

Naive Gegenwart,
sorglos lächelnd
sich zurücklehnend sagend:
"Love is in the air!"
Nicht einmal dumm.
Sie vergißt zu denken
und beginnt, sich zu verschenken
an die Dummheit
aus tiefster Vergangenheit.

(c) Stefan Lorenzkowski 1997


Stefan Lorenzkowski, 30. 08. 2000, 22:42
3. Zeit ist Land

Existent war ein Land zu einer Zeit, das
anders deformiert, verbrochen war;
und das Leben in ihm, dem Verformten
war existent.
Frag mich nicht wie (frag H. Meiser)
Zeit ist Land, Zeit
Zeit ist Land ist Zeit: folglich Landzeit
Die Zeit ist das Land, das gezeichnet wurde vom Zeitlichen.
es wurde zu Asche
und kroch wieder hervor,
nachdem es aufhörte Land zu sein,
ein anderes Land kam, die Zeit aber blieb;
und ist für immer Land, geschärft durch Mauern,
bis zum nächsten Landriß

Wenn die Zeit sich mit dem Land und die Andere mit dem Anderenn
sich vermengt.

Zeit ist Land aber Land ist existent.

Leider.

Die Zeit ist dumm geloofen.

(c) Stefan Lorenzkowski 1996


Stefan Lorenzkowski, 30. 08. 2000, 22:41
4. Time

A second came along,
asked me to tell her
about the minute,
that just passed.
It took me an hour
to realise, that I talked
about a whole day and
not about the minute.
The second burst out
into laughter and
said goodbye.

(c) Stefan Lorenzkowski 2000


rosie pachinger (rosiep@netactive.co.za), 27. 08. 2000, 17:17
zeit ist ewigkeit

zeit ist was kostbares
zeit ist was schoenes
zeit ist was furchtbares
zeit ist kreation
zeit ist zerstoerung
zeit ist heilung
zeit ist besinnung
zeit ist leben
zeit ist ewigkeit
unser leben hier auf erden ist nur geborgte zeit
wir muessen die zeit in sekunden, minuten und stunden einteilen
sonst haben wir eine chaotische zeit....
sonst erleben wir eine chaotische zeit





bill (bill@ottensheim.at), 25. 08. 2000, 22:12
schwimmen

zeit kommt
oheim schwimmt linz
am mittwoch, 30. sept. 2000
um 11.30 uhr auf der schönbrunn
gvs
grüsse vom schiff
gao
grüsse aus oheim
bill


cheese, 25. 08. 2000, 21:16
cheese

zeit kommt - schwimmt linz aus oheim
am mittwoch um 11.30 uhr 30. August 2000


Mirella Cuchiero, Eva Pirnat, Martina Nimmervoll, Karin Schwarzinger; 3C des BG und WRG Linz, Körnerstraße, 25. 08. 2000, 10:33
Was ist Zeit?

Ist sie Vergangenheit oder doch Zukunft? Wir wissen es nicht. Es gibt unbeschreiblich schöne Momente, in denen Zeit von großer Bedeutung ist. Einer war zum Beispiel als Neil Armstrong 1969 zum ersten Mal den Mond bestieg. Es war ein berührender Moment, der viele Menschen vor die Fernsehschirme lockte. Auch die Wirtschaft profitierte von dieser ersten Mondlandung. Jetzt ist es schon lange her!
Zeit ist vergänglich und doch da. Wenn es sie nicht gäbe, würde vieles anders sein.
Wahrscheinlich blieben wir ewig jung. Wir hätten viele Vorteile, aber auch Nachteile. Jetzt können wir das nicht eindeutig bestimmen, da es schwer vorstellbar ist, wie man ohne Zeit lebt.
Ist Zeit Vergangenheit oder doch Zukunft? Wir wissen es nicht.


Karina Nimmervoll, Marlene Wiltschko; 3C des BG und WRG Linz, Körnerstraße, 25. 08. 2000, 10:19
Das ist Zeit!

Zeit ist, wenn man auf die Uhr schaut und die Zeiger sich bewegen. Manchmal meint man, dass Zeit so schnell vergeht, und ein anderes Mal bleibt sie scheinbar stehen. Doch sie vergeht immer gleich schnell. Die schönsten Momente im Leben sind zu schnell vorbei, aber in qualvollen Stunden vergeht die Zeit nicht.
Unser Leben vergeht wie im Flug, aber die Erinnerung bleibt ewig. Das ist etwas, was die Leute über den Tod hinaus verbindet.
Der Gedanke an Zeit kann Hektik hervorrufen, doch wenn man weiß, dass man "unendlich" viel Zeit hat, kann das sehr beruhigend sein.
Zeit ist das, was Menschen zeichnet.


Isabella Wimmer, 3C des BG und WRG Linz, Körnerstraße, 25. 08. 2000, 10:12
Was ist Zeit?

Es sind Stunden, Minuten, Sekunden -
sie können über Leben und Tod entscheiden.
Zeit ist unser ständiger Begleiter.
Unser Leben ist durch Zeit beschränkt,
vom Anfang bis zum Ende.

Was wäre, wenn es keine Zeit gäbe?
Woher würden wir wissen, wie alt wir sind,
wann der nächste Zug fährt,
wann die Schulstunde zu Ende ist?
Die Zeit ist der Fahrschein
für unsere Reise auf der Welt.


Theresa Wimberger, 3C des BG und WRG Linz, Körnerstraße, 25. 08. 2000, 10:09
Es ist mir bekannt

Wem gehört dieses Gesicht?
Es ist mir bekannt, so schnell vergesse ich nicht.
Doch ich weiß es nicht mehr genau
wer das war, der mir begegnet ist.
Zeit lässt vergessen,
vieles lässt sich nicht in die Gegenwart pressen,
aber manches bleibt bestehen,
zumindest kann man es vor dne Augen sehen:
Freunde aus vergangener Zeit,
Fehler, die man zu spät bereut -
doch sieht man auf die Vergangenheit zurück,
bewahrt man sich stets ein bisschen Glück!
Die begangen Fehler brennen zwar im Herzen -
die Erinnerung daran bereitet Kummer und Schmerzen.
Leidenswege wurden viele begangen
aber einmal sind auch sie vergangen
und du bist für neue Wege bereit
sei du die neue Zeit!


Theresa Wimberger, 3C Klasse des BG und WRG Linz, Körnerstraße, 25. 08. 2000, 9:59
Die Zeit heilt alle Wunden

Ich betrachte meine Uhr
und ich sehe die Sekunden verinnen.
Die Zeiger drehen sich in eine Richtung nur,
doch manchmal möchte ich sie zurückdrehen
und in der Vergangenheit stehen.
Dann wäre ich wieder ein kleines Kind
spielend mit einem Ball im Wind.
Auch Tote würden lebendig werden -
damals ahnte ich nicht, sie könnten sterben!

Zeit lässt vieles vergessen und heilt alle Wunden.
Jeder hat mit der Zeit einen Schmerz überwunden.
Auch gibt es Freunde, die man nie vergisst,
obwohl alles vergänglich ist.


Lukas Payreder, 3C Klasse des BG und WRG Linz, Körnerstraße, 25. 08. 2000, 9:52
Genießt die Zeit!

Ich finde, dass Zeit etwas ist, was der Mensch im Leben braucht. Wahrscheinlich haben sie die ersten Mathematiker erfunden. Wie würde unser Leben aussehen, wenn man Zeit nicht berechnet hätte? Zeit ist etwas, was man festhalten müsste, denn sie vergeht so schnell. Wenn man alt ist, kann man sich nur mehr an die vergangene Zeit erinnern.
Ich sage euch: Genießt die Zeit, denn sie kommt nicht mehr zurück!


2b Klasse VS Ottensheim, 25. 08. 2000, 9:44
Was ist Zeit?

Paul K. Zeit ist Sand, Zeit ist eine Wolke, Zeit ist Farbe,
Simon: Zeit ist die Sonne, der Wind, der Strom, die Vergangenheit,
Paul B: Zeit ist der Mond, das Wasser, der Schlaf,
Ulrich: Zeit ist die Stunde, ein Film, ein Jahr,
Vera: Zeit ist der Tag, die Zukunft, Abwechslung,
Katja: Zeit ist ein Fluss
Hanna: Zeit ist das Leben, Zeit sind Minuten,
Fridolin: Zeit ist ein Tag, eine Sekunde,
Erich: Zeit ist die Sonne, die Sonnenuhr, die Pause,
Pinar: Zeit ist das Fahren, das Laufen
Florian: Zeit ist das Fliegen, das Gehen,
Hannes: Zeit sind Geister, Zeit sind Punkte,
Christina: Zeit ist Licht, Zeit ist der Blitz,
Veronika: Zeit kann keiner stoppen.
Sonja: Die Zeit kann niemand beschreiben.
Anna: Die Zeit bleibt nie stehen.
Karin: Die Zeit vergeht auch, wenn man schläft.
Clemens: Zeit ist die Erde. Minuten sind Zeit.
Marlene: Zeit ist arbeiten, schlafen,
Christine: Zeit ist Hausübung machen, Schneckenhaussuchen.
Alle gemeinsam: Zeit ist wertvoll, man soll sie nicht vertrödeln!

Was tut die Zeit? Sie vergeht, kommt, läuft, macht gesund, lässt wachsen, sie bringt Gutes und Trauriges. Sie macht uns manchmal verrückt.


Niki, 25. 08. 2000, 9:40
Zeit ist Ewigkeit

Zeit vertreiben,
zu lange bleiben,
sich Zeit lassen,
in ein Gedicht verfassen.
Zeit übersehen,
Zeit verstehen.
Zeit nehmen,
sich beizeiten schämen.
Es kann Zeit kosten,
Zeit kann nicht verrosten.
Zeit verlieren,
Zeit studieren.
Zeit ist Ewigkeit.
Zeit bringt manchmal Leid.


Caro Mayer, 21 Jahre, 25. 08. 2000, 9:39
Zeit einteilen, Zeit im Fluss

Zeit lassen, eine schöne Zeit erleben, Zeit geben, Zeit haben, Zeitreise, Zeit genießen, alle Zeit der Welt haben, Zeit heißt einteilen - wie beunruhigend, Zeit rinnt im Fluss und hält nie an, gerade die Augenblicke in denen man auf die Zeit vergisst, sind jene in denen man diese "echt" erlebt.


Joly-Kids: Nicki, Miriam, Dodo, Vicky, Sonja Resch, 25. 08. 2000, 9:37
Songtext: "Was ist Zeit?"

Zeit - Mythos, Phantom, Realität "Zeit im Fluss"

Schau nicht auf die Uhr
Sie kommt wie sie geht
Die Zeit und die Stunde
Doch es ist nie zu spät
So lös' dir ein Ticket
Für die Reise mit der Zeit
Beizeiten auch
Für die Ewigkeit
Sich die Zeit vertreiben
Zu lange bleiben
Sich Zeit lassen
In ein Gedicht verfassen
Zeit kann kosten
Jedoch nicht verrosten
Man kann Zeit übersehen
Aber auch mit ihr gehen
Sie heilt alle Wunden
In Trillionen Tage Stunden
Zeit kann man sparen
Darf der Dinge nicht verharren
Kann die Zeit anhalten
Doch sie bleibt nicht stehen
Zeit ist relativ
Kann man nicht verstehen
Schau nicht auf die Uhr Zeit ist Ewigkeit, ist minutiöse Wirklichkeit
Sie kommt wie sie geht
Die Zeit und die Stunde
Doch es ist nie zu spät
So lös' dir ein Ticket
Für die Reise mit der Zeit
Beizeiten auch
Für die Ewigkeit

Ebbe - Flut
Tag und Nacht
Sonne - Mond
Zeit gewinnen
Zeit verlieren
Die Uhr sie tickt
Zeit im Fluss
Zeitreise durch die Zeit
In grenzenlose Ewigkeit
Hier und jetzt - ihr ausgesetzt
Zeit - was ist Zeit?

Mythos - Phantom - Realität


Gestern, heute, morgen
Dazwischen liegt Zeit
Ein kostbares Gut
Im fantastischen Kleid
Werden und Vergehen
Als Zeichen der Zeit
Ist Zeit zeitweise Wirklichkeit?
Eine schöne Zeit verleben
Haben alle Zeit der Welt
Zeit haben und Zeit geben
Oder stehlen wie Geld
Ich schlage Zeit tot
Irgendwann, momentan
Dafür ist jetzt keine Zeit
Stell dich hinten an
Man kann Zeit genießen
Jemanden kurze Zeit vermissen
Zeit kann man schinden
Und sich zeitlich binden
Die Zeit sie wird kommen
Trotz Unendlichkeit
Wir haben das vernommen
Ach' du liebe Zeit
Schau nicht auf die Uhr Zeit ist Ewigkeit, Fantasie und Wirklichkeit
Sie kommt wie sie geht
Die Zeit und die Stunde
Doch es ist nicht zu spät
So lös dir ein Ticket
Für die Reise mit der Zeit
Beizeiten auch
Für die Ewigkeit

Schau nicht auf die Uhr
Sie kommt wie sie geht
Die Zeit und die Stunde
Doch es ist nie zu spät
So lös dir ein Ticket
Für die Reise mit der Zeit
Beizeiten auch
Für die Ewigkeit
Zeit, dass vieles wirklich
Niemals endet
Zeigt doch wie sehr der Worte
Wertigkeit sich ändert

Komm beeil' dich! - Ich hab jetzt keine Zeit! - Jetzt mach' schon! - Es ist schon spät! - Warum dauert das so lange? - Ein bisschen schneller, bitte! - Laß' Dir Zeit! - Wieviel Zeit haben wir noch? - Es ist schon fünf vor zwölf! - Ich hab Zeit - viel Zeit!


Lisa Kolb, 11 Jahre, 25. 08. 2000, 9:34
Ohne Zeit wäre alles anders ...

Die Zeit hört niemals auf. Sie bleibt niemals stehen
und reißt niemals ab. Ohne Zeit wäre alles anders.
Vielleicht würde es uns ohne sie nicht geben.
Zeit besteht aus Vergangenheit und Zukunft.
Gegenwart gibt es eigentlich nicht.
Man kann Zeit mit einer Uhr messen.
Wir teilen die Zeit in Sekunden, Minuten, Stunden,
Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte, ...
Aber das sagt nichts aus.
Eine Stunde kann furchtbar lange dauern,
manchmal aber nur ganz kurz.
Ich glaube eines der größten Wunder der Welt
ist die Zeit.


Joly-Kid, 25. 08. 2000, 9:32
Eine Reise durch die Zeit

Eine Reise durch die Zeit,
ist unendlich weit
und durch die Zeit erlebt so mancher Leid.
Denn kommt man zu spät, ist es nicht gut,
doch nur Mut
das mit der Zeit ist eine Sache
wo ich so manchmal auch froh lache;
denn kann schlafen sehr lange
wird es einem gar nicht bange.
Eine Reise durch die Zeit
ist unendlich weit.
Zeit ist lang, Zeit ist kurz
und all das ist überhaupt nicht schnurz.
Zeit ist kurz, Zeit ist lang
sagt schon Chinese Chang.
Eine Reise durch die Zeit
ist unendlich weit.
Was ist Zeit?
Zeit gibt es viel,
überall, sogar am Nil.
Zeit ist Monate,
Zeit ist Stunden,
Zeit ist Minuten
Zeit ist Sekunden.
Eine Reise durch die Zeit
ist unendlich weit.


Doris Kitzmüller, 12 Jahre, 25. 08. 2000, 9:28
Die alte Uhr und das Problem mit der Zeit

Der Zeiger der alten Uhr ist wieder eine Runde um das Ziffernblatt geschwebt. "Ich halte das alles nicht mehr aus", stöhnte die Uhr. "Ach, du müsstest nur deine Kunden etwas angrinsen und dich einmal blitzblank polieren. Aber was rede ich denn noch. Wer will schon eine Alte Uhr kaufen", spottete die nagelneu funkelnde Sportuhr aus dem Regal darunter. Doch die alte Uhr berücksichtigte das Gespött des Angebers nicht und führte in Gedanken das Gemurmel fort: "Warum kann die Zeit nicht einfach stehen bleiben. Doch wie mein Großvater schon zu sagen pflegte: "Die Zeit ist das Einzige das man nicht stoppen kann. Man kann sie nicht zerstören oder kaputt machen. Ihr Leben geht auch nie zu Ende." Aber warum kann sie nicht einmal eine Ausnahme machen, das mein ödes Dasein endlich vorbei geht!" Und nun stand sie da - die alte Uhr. Das Ziffernblatt zum Boden gesenkt. Sie war den Tränen nahe sofern eine Uhr weinen konnte. Niemand im kleinen Geschäft des Uhrmachers beachtete sie. Nicht einmal der Uhrmacher selbst. Und wenn ihr dann irgendjemand ihr Aufmerksamkeit schenkte, dann wurde sie nur ausgelacht und verspottet. Da ging die Tür des Ladens auf und die alte Uhr wurde aus ihren Gedanken gerissen. Ein kleines Mädchen, das die Hand seiner Mutter fest umklammerte, trat ein. Die alte Uhr lächelte das Mädchen freundlich an. Es schien zu wirken, denn kurz darauf zupfte es an dem Rock der Mutter, um dieser die alte Uhr zu zeigen. Die Mutter war davon sehr begeistert und meinte: "Oh Liebling, da hast du dir ja was ganz besonders Schönes für Großvater ausgesucht. Ein Prachtstück, diese Uhr." Als die alte Uhr das hörte, fühlte sie sich sehr geschmeichelt und um fünfzig Jahre jünger. Die Mutter bat den Uhrmacher die Uhr herunterzunehmen und fragte ihn nach dem Preis. Da der Ladenbesitzer die alte Uhr sowieso loswerden wollte, war der Preis sehr niedrig. Nachdem die Mutter bezahlt hatte, nahm sie Kind und Uhr und verließ das Geschäft. Die alte Uhr konnte noch ein leises "Auf Wiedersehen" vernehmen, ehe die Ladentür hinter ihnen zufiel. Da sie zuvor in einen Beutel gesteckt wurde, konnte sie nun nicht sehen, wo sie hingebracht wurde. Nach ungefähr sieben Minuten Ungewissheit, konnte sie wieder Tageslicht sehen. Das Mädchen holte sie aus der Tasche und stellte sie in einen Geschenkkorb, der bunt verziert war. Dann ertönte die Stimme der Mutter, die fragte: "Können wir los?" Nach kurzem Nicken des Kindes ging die Tür auf und die Uhr wurde samt Korb auf die Rückbank eines blauen Mercedes gestellt. Danach hörte man die Motoren und das Auto flitzte mit Höllentempo über die Bundesstraße. Als fünfzehn Minuten vergangen waren, stoppte der Wagen vor einem Gasthaus. Der Korb mit der Uhr wurde hinein getragen und auf einen der vielen Tische gestellt. Wenig später kam ein älterer Herr mit Vollbart herein und wurde mit einem großen Applaus und einem Geburtstagsständchen empfangen. Die alte Uhr schätzte, dass sie das Geburtstagsgeschenk des Herrn sein sollte, doch als sie sich umsah, konnte sie noch jede Menge andere Uhren erblicken, die viel schöner waren als sie. Deshalb war sie wieder traurig, da dem alten Mann bestimmt die anderen ihrer Artgenossen besser gefallen würden, als die alte Uhr. Doch es kam ganz anders, denn die Augen hatten sich ganz alleine auf die alte Uhr fixiert und er steuerte geradewegs auf sie zu. Er nahm sie in die Hände, wobei sich sein Mundwinkel zu einem Lächeln formte. Als er sie genauer betrachtete, sagte er freudig: "Genau so eine fehlt mir noch in meiner Sammlung. Welch ein Prachtexemplar - unbezahlbar - unersetzbar." Der alte Herr war glücklich und die alte Uhr auch. Als die Feier nach einigen Stunden zu Ende war, wurde die alte Uhr mit nach Hause zu dem Mann gebracht und über dem Kamin aufgestellt. Dort gefällt es ihr. Nicht nur weil es dort wohlig warm ist, sondern auch, weil sie mindestens einmal am Tag blitzblank poliert wird. Der alte Mann ist stolz darauf, das er die alte Uhr als sein Eigentum bezeichnen kann. Die alte Uhr jedoch denkt von nun an etwas anders über die Zeit.



Schüler der VS Ottensheim, 25. 08. 2000, 9:25
Ich, der Bürgermeister, von Ottensheim

Wenn ich Bürgermeister von Ottensheim wäre, dann würde ich sehr darauf achten, dass alle Einwohner von Ottensheim genug Geld zum Leben haben. Für Essen, Kleidung, Haus, ... Ich würde auch darauf achten, dass es nicht mehr sooo viel Verkehr in Ottensheim gibt, dass mehr mit dem Zug oder mit dem Bus fahren. Ich würde auch schauen, dass es mehr Spielplätze gibt. Mit Rutschen, Schaukeln, eine riesengroße Sandkiste, Wiese mit Bäumen zum Klettern, Bänke, bisschen Wasser zum Plantschen, ... Das alle Einwohner einen Job haben, die einen haben wollen, auf das würde ich auch schauen. Wichtig wäre mir auch, dass die kleinen Geschäfte nicht alle zusperren. Wie Klambauers, Gamper, Drogerie, ... Auch dass Hausfrau ein richtiger Beruf wird, wäre mir wichtig. Dass Hausfrauen auch Geld bekommen. Da das Zentrum von Ottensheim sehr flach ist, könnte man kurze Fahrten wie zum Beispiel Einkaufen, Freunde besuchen, ... ruhig mit dem Rad zurücklegen.



silvester, 24. 08. 2000, 21:22
zeitzeit

zeit am fluss ist zeitfluss
zeit im fluss ist donaunass
zeit am schiff ist schönbrunnzeit
zeit im internetcafe ist digitalzeit
zeit haben ist auch schön
zeitlos ist nirwana
alles
supa



Axel Krause (axkrause@physik.hu-berlin.de), 24. 08. 2000, 19:52
Zur Entstehung des Zeitflusses

Der unentrinnbare Ablauf der Zeit bestimmt nicht nur massgeblich unser
irdisches Leben sondern darueberhinaus auch so fundamentale Dinge wie
das Lebensalter der Sterne (insbesondere unserer Sonne) oder gar das
Lebensalter des gesamten Universums. Dabei ist jedes dieser "Systeme"
mit einer charakteristischen Zeitskala - der Lebensdauer -
verknuepft. Beim Menschen sind es ca. 80 Jahre, bei Sternen zwischen 1
Million und einigen Milliarden Jahren und schliesslich fuer das
Universum (im Falle, dass es genuegend Materie beinhaltet, um
schliesslich wieder kollabieren zu koennen und in einem "Big Crunch"
zu enden) einige 100 Milliarden Jahre. Die so dramatisch
auseinanderklaffenden Lebenserwartungen spiegeln bereits wider, dass
die dynamischen Prozesse, die fuer die Lebensdauer verantwortlich
sind, sehr unterschiedlich sein koennen. Im folgenden wollen wir
versuchen, zu erlaeutern, wie es zu einem gerichteten, unumkehrbaren
Zeitfluss fuer makroskopische irdische "Systeme", wie etwa biologische
Systeme, kommt. Typischerweise bestehen solche Systeme aus 10^23
Atomen oder Molekuelen. Wir haben daher zweierlei zu erfragen. Wird
bereits auf atomarem Niveau (weitere Substrukturen wie etwa die Quarks und
Leptonen oder gar die Strings bzw. D-Branen der Superstring- oder M-Theorie
werden wir hier nicht weiter betrachten) ein gerichteter Zeitfluss
erzeugt? Wenn nein, wie ist es dann moeglich, dass die Vielzahl von
10^23 Atomen einen solchen hervorbringt?

Beginnen wir mit der Beantwortung der ersten Frage. Hierzu muessen wir
die mikroskopische Dynamik, d.h. die verschiedenen Arten der
Wechselwirkung zwischen Atomen dahingehend untersuchen, ob sie
zu einem gerichteten Zeitfluss fuehren. Ganz allgemein unterliegt die
mikroskopische Dynamik lediglich vier verschiedenen Kraeften. Es sind
dies die Gravitationswechselwirkung, die schwache, die
elektromagnetische und die starke Wechselwirkung. Bis auf die schwache
Wechselwirkung, die fuer den Zerfall freier Neutronen
verantwortlich ist, sind alle uebrigen drei Wechselwirkungen invariant
unter einer Umkehr der Zeitrichtung. Das bedeutet, dass lediglich
durch die schwache Wechselwirkung eine fundamentale Zeitrichtung
erzeugt werden kann. Allerdings ist diese Wechselwirkung, was unser
"Alltagsleben" angeht, ohne tatsaechliche Bedeutung. Neutronen und
Protonen werden durch die starke Wechselwirkung zu Atomkernen gebunden
in denen Neutronen (im Gegensatz zu den freien Neutronen) stabil sind.
Ueberdies koennen wir getrost auch die Gravitation und die starke
Wechselwirkung ausser betracht lassen. Erstere ist, verglichen mit den
uebrigen drei Kraeften, auf atomarem Niveau wegen ihrer Winzigkeit
vollkommen zu vernachlaessigen (diese Winzigkeit kann erst durch enorm
grosse Massenansammlungen auf solch grossen Distanzen wie sie in der
Astronomie oder Kosmologie auftreten, kompensiert werden), waehrend
letztere nur innerhalb von Atomkernen auftritt -- auf interatomaren
Abstaenden verschwindet sie. Somit verbleiben wir mit der
elektromagnetischen Wechselwirkung, die fuer die Dynamik der
zahlreichen Atome oder Molekuele in biologischen Systemen allein
verantwortlich ist. Sie allein gestattet es aber nicht, Vergangenheit
und Zukunft zu unterscheiden.

Ueberdies stellt sich die Frage, ob vielleicht beim Uebergang von der
klassischen zur quantenmechanischen, mikroskopischen Beschreibung der
atomaren Welt eine Zeitrichtung ausgezeichnet wird. Dies ist wiederum
nicht der Fall, da die der Quantenmechanik zugrunde liegenden
Gleichungen (etwa die Schroedinger-Gleichung) invariant unter
Zeitspiegelungen sind. Es muss allerdings angemerkt werden, dass in
der Quantenmechanik der Prozess des eigentlichen Beobachtens - der
sog. Messprozess - zeitlich irreversibel ist, da er die Anzahl aller
theoretisch moeglichen Zustaende eines Objekts (Atoms, Molekuels, ...)
auf einen einzigen, tatsaechlich beobachteten, reduziert. Er
beeinflusst allerdings nicht die vorherige zeitliche Entwicklung.

Nachdem also die mikroskopische Physik keine Zeitrichtung auszeichnet,
wenden wir uns der Frage zu, wie dies in einem makroskopischen System,
bestehend aus einer Groessenordnung von 10^23 Atomen/Molekuelen,
moeglich ist. Zunaechst lassen sich von einem makroskopischen
Standpunkt aus nicht alle Atome einzeln verfolgen. Es werden Groessen
wie die Gesamtenergie, der Druck, die Temperatur oder aber die
Entropie (s.u.) aus der Unmenge an mikroskopischer Information
herausdestilliert. So fuehren z.B. eine Vielzahl verschiedener
atomarer Konfigurationen auf ein und dieselbe System-Gesamtenergie E. Die
Anzahl solch aequivalenter Konfigurationen dividiert durch die Anzahl
aller Konfigurationen ergibt die Wahrscheinlichkeit p(E), mit der ein
System bei der Gesamtenergie E angetroffen wird. Die zentrale Rolle
fuer das Auftreten einer Zeitrichtung spielt hierbei die Entropie. Im
wesentlichen zaehlt sie die Anzahl aller mikroskopischen Zustaende,
die zu einem vorgegebenen makroskopischen Energiewert E
fuehren. Aufgrund des sog. Boltzmannschen (Ludwig Boltzmann:
oesterreichischer Physiker und neben J.Willard Gibbs der Begruender
der statistischen Mechanik. Im Alter von 62 Jahren beging er am
5. September 1906 Selbstmord, nicht zuletzt wegen der Anfeindungen
seiner Zeitgenossen, die die Atomhypothese nicht akzeptieren wollten)
H-Theorems ist es der Entropie eines abgeschlossenen Systems nur
erlaubt zeitlich zu wachsen oder aber konstant zu bleiben. Dies
spiegelt wider, dass ein System mit einer reversiblen mikroskopischen
Dynamik bestrebt ist, in einen solchen makroskopischen Zustand
ueberzugehen, der durch eine hohe Wahrscheinlichkeit p(E) (d.h. eine
Realisierbarkeit der makroskopischen Gesamtenergie E durch eine
moeglichst hohe Anzahl von verschiedenen mikroskopischen Konfigurationen)
ausgezeichnet ist. So wird etwa eine grosse Menge von Atomen, die man
urspruenglich an einem einzigen Ort zusammenbringt, sich nach kurzer
Zeit voneinander entfernt haben und einer gleichmaessigen Verteilung
im Raum zustreben. Hierbei ist die Anfangssituation durch eine einzige
mikroskopische Konfiguration gekennzeichnet, waehrend der Endzustand
durch eine maximale Anzahl verschiedener Konfigurationen bestimmt
ist. Im Verlaufe der zeitlichen Entwicklung waechst also die
Entropie. Die irreversible Entropieentwicklung eines makroskopischen,
abgeschlossenen Systems beschert uns daher einen gerichteten
Zeitfluss.

Um den vielleicht etwas abstrakten Begriff der Entropie anschaulicher
zu machen und ihrer unmittelbaren Bedeutung im "Alltag" Rechnung zu
tragen, sei erwaehnt, dass man sich die Entropie eines Systems
alternativ auch als Mass fuer die Ungeordnetheit des Systems
vorstellen kann. Somit sollte unser Zeitpfeil dadurch gekennzeichnet
sein, dass die Ungeordnetheit eines abgeschlossenen Systems nur
zunehmen oder konstant bleiben (im Gleichgewicht) kann. Dies ist in
der Tat der Fall, wenn etwa ein Gegenstand zerbricht, sich aufloest,
explodiert oder schlichtweg nur "altert" und trifft auch auf den
Menschen zu, wenn wir ihn mit den Nahrungsgrundlagen, Sauerstoff,
etc., die er verbraucht, zusammen als abgeschlossenes System
verstehen. In diesem System erhoeht sich ebenfalls der Grad der
Ungeordnetheit, also die Entropie und gibt somit die Zeitrichtung vor.



Eva Rossmann, 24. 08. 2000, 19:34
Meine Zeit

Dann endlich, wenn ich mich nicht mehr um die gesellschaftlich vereinbarte Messung der Zeit und ihre Einteilung kümmere, habe ich alle Zeit. Meine Zeit.


Wolfgang Süß (wolfgang.suess@creapower.com), 20. 08. 2000, 13:50
Eine Vorstellung

Zeit existiert nur im Kopf. Die "Natur" weiß nichts von ihr, kennt sie nicht. Ich sitze JETZT hier und schreibe diese Zeilen. Der Kopf kann woanders sein, in der Zukunft, der Vergangenheit. Ich nicht. Ich bin JETZT. Hier. Und das ist "immer" so. Denn etwas Anderes gibt es nicht - existiert höchstens im Kopf. Ich kann nicht in der Vergangenheit sein oder in der Zukunft. Das kann nur mein Kopf. Ich nicht. Ich bin hier und jetzt. Immer. Wenn mein Kopf in die Vergangenheit oder in die Zukunft "wandert", dann bewegt er sich fort von mir, dann ist er nicht mehr hier und jetzt. Dann ist er getrennt von mir.


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